IBA revisited
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    Expertenrat und Netzwerk für Internationale Bauausstellungen (IBA) gegründet

    Quelle: Pressemitteilung BMVBS 191/2009

    Internationale Bauausstellungen (IBA) sind seit hundert Jahren fester Bestandteil der Stadtentwicklung in Deutschland. Sie geben wichtige Impulse für architektonische und technische Innovationen und die städtebauliche oder landschaftliche Entwicklung einer Region.
    Heute hat sich in Berlin ein unabhängiger IBA-Expertenrat gegründet. Er soll künftig über die Einhaltung von gemeinsam verabschiedeten Qualitätsgrundsätzen wachen und die Ausrichter Internationaler Bauausstellungen unterstützen. Ein Memorandum legt die Grundlagen fest. Darüber hinaus soll künftig ein IBA-Netzwerk “IBA trifft IBA” für den Austausch unter den Akteuren sorgen. Durch jährliche “Labore” und breiter – auch international – angelegte “Foren” wird das Netzwerk die Weiterentwicklung des Formates “IBA” fördern.

    Staatssekretär Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup: “Die Durchführung einer IBA ist eine Selbstverpflichtung zu Qualität. Der Staffelstab wird von einem Ort zum anderen weiter gegeben, die Idee weiter entwickelt. Das wird nun durch unabhängige Experten begleitet und auf nationaler und internationaler Ebene vernetzt.”

    Die Ausrichter derzeit laufender und geplanter IBA’s haben letztes Jahr eine bundesweite Debatte über die Qualität Internationaler Bauausstellungen angestoßen. Das Bundesbauministerium moderiert und unterstützt den Prozess der Qualitätssicherung im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik.

    Lütke Daldrup: “Gemeinsame Grundsätze und engere Zusammenarbeit sichern die Qualität und damit die Zukunft der Internationalen Bauausstellung als Instrument der Stadtentwicklung. Wir brauchen Innovationen und Visionen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Eine IBA bietet Freiräume für Experimente und Feldversuche, die einmalig und extrem wertvoll sind.”

    Die derzeit laufenden Internationalen Bauausstellungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte:

    * Bei der IBA Hamburg 2013 geht es um die Metropolen. Die Projekte reichen von flexiblen Wohnformen auf dem Wasser über die Energieerzeugung in der Stadt bis hin zur Konversion kontaminierter Industriebrachen.
    * Bei der IBA Stadtumbau 2010 zeigen 19 Städte in Sachsen-Anhalt, wie kreativ mit Schrumpfung und Strukturwandel umgegangen werden kann.
    * Die IBA Fürst-Pückler-Land zeigt in der Lausitz noch bis 2010, welche Potenziale in einer ehemaligen Bergbauregion stecken. Mit ihren 25 IBA- und zwei EU-Projekten gibt sie wirtschaftliche, gestalterische und ökologische Impulse für den nötigen Strukturwandel in der Region um Cottbus. Eine Industrielandschaft wird Schritt für Schritt in eine einmalige Seenlandschaft umgewandelt.

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