IBA revisited
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  • Publikation “Internationale Bauausstellung Emscher Park: Impulse”

    Die IBA Emscher Park hat seit ihrem Beginn bis heute viele Veränderungsprozesse in der Region und darüber hinaus angestoßen. Fachleute aus dem In- und Ausland zeigen ein anhaltendes Interesse an den Wirkungsweisen, Organisationsformen und Ergebnissen der IBA und studieren ihre Denkmodelle und Projekte. Welche sozialen, ökologischen und ökonomischen Impulse wurden gesetzt? Wie weit reicht die Vorbildwirkung von IBA Projekten und Verfahren im In- und Ausland? Wie lief der Transfer von Wissen um Verfahren und Projekte? Welche Rolle spielten dabei Personen?
    Das Buch „IBA Impulse“ befragt Akteure der Kommunen und der Region sowie der Wissenschaft, Politik und Wirtschaft nach ihren Einschätzungen der Entstehung und Entwicklungen der IBA Emscher Park. Ihre teils persönlichen Wahrnehmungen der letzten 20 Jahre beschreiben Impulswirkungen und Sichtweisen auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene und veranschaulichen die vielfältigen Effekte der IBA. Die Autoren aus dem In- und Ausland zeigen dabei in deutschen und englischen Beiträgen Wechselwirkungen von Zeit und Raummaßstäben auf und motivieren durch die Verschiebungen von Perspektiven die Auseinandersetzung mit der IBA Emscher Park.

    Christa Reicher, Lars Niemann, Angela Uttke (Hrsg.)
    336 Seiten, ISBN 978-3-8375-0501-6
    Klartext 2011

    Auftakt der IBA 2020 Berlin

    (Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/baukultur/iba/index.shtml)

    Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer hat erstmals Leitideen zur Durchführung einer IBA Berlin 2020 vorgelegt. Die Ideenskizze IBAERLIN ZWANZIG ZWANZIG ist das Ergebnis eines Diskussionsprozesses einer siebenköpfigen Expertengruppe – das “Prae-IBA-Team”. Auf der Grundlage der vorliegenden Leitideen soll bis Ende Mai in einem Diskussionsprozess mit vielen Beteiligten ein Konzept für Durchführung der IBA Berlin 2020 entstehen.

    Die Leitideen werden in den kommenden Monaten im “IBA-Studio” öffentlich zur Diskussion gestellt. Sie stellen eine Verbindung her zwischen dem Stadtkapital Berlins, dem materiellen und immateriellen “Vermögen” der Stadt und globalen Fragestellungen und Herausforderungen. Die Spannungsfelder “Hauptstadt”, “Raumstadt”, “Sofortstadt” sind die Kernelemente einer städtebaulichen Strategie, räumlich konkret Antworten auf Fragen des Klimawandels, der Integration und Teilhabe sowie auf Fragen des alternativen Wirtschaftens in Zeiten knapper öffentlicher Mittel zu geben.

    Auch wenn sich eine Internationale Bauausstellung ausführlich mit Prozessen und mentalen Veränderungsprozessen auseinandersetzen muss, geht es vor allem darum, greifbare Resultate im gestalteten Raum zu produzieren. Alle Interessierten sind aufgerufen, sich in die Diskussion einzubringen, zur Weiterentwicklung der Ideen beizutragen und gemeinsam mit uns attraktive Projekte zu finden und zu entwickeln.

    Im Mai 2011 soll auf der Grundlage der jetzt erarbeiteten Leitideen ein Konzept für die IBA Berlin 2020 im Rahmen einer Veranstaltung des Stadtforums Berlin vorgestellt werden.

    IBA Expertenworkshop an der TU Dortmund

    Am 22.11.2010 fand im Rahmen gemeinsam mit dem ILS bearbeiteten Forschungsprojektes “Die Zukunft Internationaler Bauausstellungen” ein Expertenworkshop mit Vertretern der IBAs statt. Der Workshop diente der Validierung der durch das ILS gewonnenen Erkenntnisse zur IBA Fürst-Pückler-Land bei der Entwicklung eines Monitoringverfahrens für IBA.

    Offizielle Delegation des National Science Council Taiwan zu Besuch bei IBA revisited

    Die offizielle Delegation des National Science Council Taiwan besuchte IBA revisited. Die Experten waren auf einer vom Auswärtigen Amt und vom Goethe Institut organisierten Rundreise, um sich mit Entwicklungsstrategien von Regionen auseinander zu setzen. Thema am Fachgebiet war die IBA Emscher Park, deren Formate und deren Wirkungsweisen. In einer dreistündigen Auseinandersetzung wurde die IBA, deren Impulswirkungen sowie Wirkungsketten bis zur Kulturhauptstadt RUHR.2010 diskutiert.

    IBA revisited fördert Nachwuchs

    Anlässlich der Diskussion um eine Qualitätssicherung der „Marke IBA“ werden im Rahmen des Forschungsprojektes Zukunft Internationaler Bauausstellungen derzeit in Zusammenarbeit der IBA revisited und des ILS gGmbH in Dortmund Handlungsempfehlungen für ein Monitoringverfahren für IBAs entwickelt. Als Grundlage dafür werden derzeit u.a. Erfahrungen und Funktionslogiken der IBA aktuellen herangezogen. Auch im Rahmen der Lehre am Fachgebiet Städtebau-, Stadtgestaltung und Bauleitplanung wird nach übertragbaren Erfahrungen und Netzwerkstrukturen bei der IBA gesucht und auf dieser Grundlage die Ergebnisse des Forschungsprojektes erstmalig weiterentwickelt. Ziel ist die Erstellung von Indikatoren für eine Selbstevaluation oder -monitoring, die den offenen und experimentellen Charakter internationaler Bauausstellungen unterstützen. Um fundierte Einblicke zu bekommen, wird die Erarbeitung der Arbeit u.a. mit Praktika bei der IBA Fürst-Pückler-Land  und IBA Hamburg im Rahmen der Betreuung von Studienabschlussarbeiten verbunden. So soll einerseits die Verbreiterung der empirischen Datenbasis weiterer IBAs gewährleistet, anderseits der Nachwuchs animiert werden, sich mit der Zukunft des Formats IBA auseinanderzusetzen.

    Japanische Studierende besuchen IBA Projekte

    Studierendengruppe der Meiji Gakuin Universität Tokio besuchte im Rahmen einer Sommerschule gemeinsam mit Prof. Hattori die Emscher Region und informierte sich über die IBA Emscher Park. Die Studiengruppe setzte sich bei einer Seminarreihe am Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung in Vorträgen und Diskussionen mit dem aktuellen Wandel im Ruhrgebiet auseinander. Das Programm der Sommerschule beinhaltete u.a. den Besuch des Ökozentrums Hamm oder des Landschaftsparks in Duisburg. Gemeinsam mit Partnern aus der IBA Hamburg wurden auch die dortigen Projekte vorgestellt.

    Prof. Hattori wirkte im vergangenen Jahr als Gastdozent am Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung.

    Marketing mit kühner Architektur

    Artikel der WELT online vom 4.8.2010 http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article8808232/Marketing-mit-kuehner-Architektur.html

    (…) Unter Stadtplanern gilt das Instrument IBA spätestens seit der “IBA Emscher Park” im Ruhrgebiet fast schon als Allheilmittel für problematische Standorte. Von 1989 bis 1999 hatte die IBA dem Revier entscheidende Impulse für den Strukturwandel gegeben: Still gelegte Zechen und Kokereien wurden zu Industriekultur umgedeutet und neu genutzt, zerstörte Landschaftsräume zu Naherholungsgebieten umgebaut. Von diesem Umbau profitiert die Region bis heute.

    mehr…

    IBA-Labor am 29. und 30. Juli zu Gast bei der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land in Großräschen

    mehr unter: http://www.iba-see2010.de/de/presse/pm/20100730.html

    Pressemitteilung der IBA Fürst-Pückler-Land vom 30. Juli 2010

    Planungsinstrument IBA auf dem Prüfstand

    IBA-Labor am 29. und 30. Juli zu Gast bei der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land in Großräschen +++ Teilnehmer diskutierten Ergebnisse der aktuellen IBAs und Potenziale neuer Bauausstellungen +++ Positive Evaluation der Lausitzer IBA durch die Fachleute

    Großräschen. Vor fast genau 100 Jahren fand auf der Darmstädter Mathildenhöhe das erste heute als “Bauausstellung” bezeichnete Großprojekt statt. Auf Initiative von Großherzog Ernst Ludwig wurde damals auf der Grundlage eines umfassenden und ganzheitlichen Entwurfs eine Künstlerkolonie errichtet. Seither gab es immer wieder modellhafte Vorhaben der Stadt- und Regionalplanung, die über einen längeren Zeitraum mit neuen Ideen und Projekten bauliche Impulse für zukünftige Entwicklungen setzten. Der Begriff Internationale Bauausstellung ist spätestens seit der zweiten Berliner IBA 1987 eingebürgert. Die IBA Fürst-Pückler-Land ist die erste, die sich nicht städtischen, sondern landschaftlichen Strukturen zuwendet. Im Abschlussjahr 2010 kann sie stolz die Ergebnisse ihrer Arbeit in der vom Braunkohletagebau geschundenen Lausitzer Landschaft präsentieren.

    mehr unter: http://www.iba-see2010.de/de/presse/pm/20100730.html

    Internationaler Workshop – “Die Zukunft Internationaler Bauausstellungen”

    Im Rahmen des Forschungsprojektes “Die Zukunft Internationaler Bauausstellungen”, welches vom Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung in Kooperation mit dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH ILS durchgeführt wird, fand am 14.12.2009 ein Workshop mit Experten aus 11 europäischen Ländern statt. Ausgetauscht wurden Erfahrungen über IBA ähnliche Formate in Europa und Aspekten zur Qualität von Stadt- bzw. Regionalentwicklungsprojekten.

    Die Zukunft Internationaler Bauausstellungen

    Internationaler Starterworkshop am 14.12.09 an der TU Dortmund.

    Internationale Bauausstellungen zielen darauf ab, vorhandene Ansätze der Stadtentwicklung weiter zu tragen oder neue zu generieren, diese in Projekten zu materialisieren und damit neue Akzente im Auf- und Umbau von Städten, Landschaften und Stadtregionen zu setzen. Diese „Katalysatorwirkungen“ der Internationalen Bauausstellungen liegen vor allem in ihrem auf einen befristeten Zeitraum ausgelegten Ansatz, ihrem Sonderstatus als „Experimentierlabore“ einer Stadt oder Region und ihrer Organisation außerhalb vorhandener Verwaltungs- und Planungsstrukturen begründet.

    Das Projekt „Die Zukunft der Internationalen Bauausstellungen“ hat die Aufgabe der Evaluation von IBA um Wege zu finden, mit denen einerseits die Qualität der „Marke IBA“ gesichert werden kann und andererseits innovative Formate für ihre Entwicklung begleitet und gefördert werden können. Es geht um Erfahrungsaustausch und -Vermittlung, kontinuierliche Qualitätssicherung und Internationalisierung.

    Das Projekt wird vom Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung in Kooperation mit dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH ILS durchgeführt. Laufzeit: Oktober 2009 – November 2010.

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