IBA revisited
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    Quelle: WAZ Castrop-Rauxel, 09.11.2009, Thomas Wrycza

    Die Emschergenossenschaft baut, doch anders als meist sonst verschwinden die Millionen nicht unsichtbar unter der Erde. Es wird „ein „Vorzeigeprojekt”, wie der Vorstandschef der Genossenschaft, Dr. Jochen Stemplewski, meint. „Ein Mammutprojekt” zudem, wie der Staatssekretär im NRW-Umweltministerium, Dr. Alexander Schink, findet. Und schließlich „ein Generationenprojekt”, wie Bürgermeister Johannes Beisenherz die angehende Großbaustelle an der Schulstraße einstuft: zwischen Bahnhof- und Moritzstraße – und das ist einmalig im Zuge des gesamten Emscher-Umbaus – holt die Emschergenossenschaft mit dem Teilstück des Deininghauser Bachs einen verrohrten und tief in der Erde vergrabenen Wasserlauf wieder ans Tageslicht. Ein attraktives Stadtgewässer soll hier entstehen.

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    WDR präsentiert Bilder der IBA Emscher Park

    Das Ruhrgebiet heute: Kulturhauptstadt 2010 mit viel Grün und Industriekultur. Der Wandel begann vor zwanzig Jahren mit der Internationalen Bauausstellung Emscher-Park (IBA). An der Zeche Zollverein in Essen zeigt sich beispielhaft der große Umbau einer ganzen Region. Bis 1986 haben hier Kumpel Kohle aus der Erde geholt. Heute ist das riesige Gelände Weltkulturerbe und ein Zentrum für Designer, Künstler und Kreative.

    mehr: http://www.wdr.de/Fotostrecken/wdrde/Kultur/2009/10/20_jahre_iba.jsp?hi=Kultur

    Einige Bilder wurden vom Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung beigesteuert.

    Artikel in der FAZ vom 18.09.2009

    IBA-Welle löst Unbehagen aus

    Von Rainer Müller

    18. September 2009 Unterschiedlicher könnte ihre Architektur nicht sein: die Jugendstilsiedlung Mathildenhöhe in Darmstadt, die zwischen den Weltkriegen entstandene Stuttgarter Weißenhofsiedlung und das 50 Jahre alte Hansaviertel in Berlin-Tiergarten. Doch gemeinsam haben diese drei Wohnsiedlungen, dass sie das Ergebnis einer Internationalen Bauausstellung – abgekürzt IBA – sind.

    Vollständiger Artikel: http://www.faz.net//s/Rub5C3A58B4511B49148E54275F4B025915/Doc~EEBDEF4C8928E481EBA54663C6F59AE37~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Expertenrat und Netzwerk für Internationale Bauausstellungen (IBA) gegründet

    Quelle: Pressemitteilung BMVBS 191/2009

    Internationale Bauausstellungen (IBA) sind seit hundert Jahren fester Bestandteil der Stadtentwicklung in Deutschland. Sie geben wichtige Impulse für architektonische und technische Innovationen und die städtebauliche oder landschaftliche Entwicklung einer Region.
    Heute hat sich in Berlin ein unabhängiger IBA-Expertenrat gegründet. Er soll künftig über die Einhaltung von gemeinsam verabschiedeten Qualitätsgrundsätzen wachen und die Ausrichter Internationaler Bauausstellungen unterstützen. Ein Memorandum legt die Grundlagen fest. Darüber hinaus soll künftig ein IBA-Netzwerk “IBA trifft IBA” für den Austausch unter den Akteuren sorgen. Durch jährliche “Labore” und breiter – auch international – angelegte “Foren” wird das Netzwerk die Weiterentwicklung des Formates “IBA” fördern.

    Staatssekretär Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup: “Die Durchführung einer IBA ist eine Selbstverpflichtung zu Qualität. Der Staffelstab wird von einem Ort zum anderen weiter gegeben, die Idee weiter entwickelt. Das wird nun durch unabhängige Experten begleitet und auf nationaler und internationaler Ebene vernetzt.”

    Die Ausrichter derzeit laufender und geplanter IBA’s haben letztes Jahr eine bundesweite Debatte über die Qualität Internationaler Bauausstellungen angestoßen. Das Bundesbauministerium moderiert und unterstützt den Prozess der Qualitätssicherung im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik.

    Lütke Daldrup: “Gemeinsame Grundsätze und engere Zusammenarbeit sichern die Qualität und damit die Zukunft der Internationalen Bauausstellung als Instrument der Stadtentwicklung. Wir brauchen Innovationen und Visionen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Eine IBA bietet Freiräume für Experimente und Feldversuche, die einmalig und extrem wertvoll sind.”

    Die derzeit laufenden Internationalen Bauausstellungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte:

    * Bei der IBA Hamburg 2013 geht es um die Metropolen. Die Projekte reichen von flexiblen Wohnformen auf dem Wasser über die Energieerzeugung in der Stadt bis hin zur Konversion kontaminierter Industriebrachen.
    * Bei der IBA Stadtumbau 2010 zeigen 19 Städte in Sachsen-Anhalt, wie kreativ mit Schrumpfung und Strukturwandel umgegangen werden kann.
    * Die IBA Fürst-Pückler-Land zeigt in der Lausitz noch bis 2010, welche Potenziale in einer ehemaligen Bergbauregion stecken. Mit ihren 25 IBA- und zwei EU-Projekten gibt sie wirtschaftliche, gestalterische und ökologische Impulse für den nötigen Strukturwandel in der Region um Cottbus. Eine Industrielandschaft wird Schritt für Schritt in eine einmalige Seenlandschaft umgewandelt.

    Über zwanzig Jahre IBA Emscher Park, einen Bürgermeister fürs ganze Revier und eine große Bürgerinitiative – Interview mit Christoph Zöpel

    Veröffentlicht: Barbara Underberg auf ruhrbarone.de

    Die Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA) hat zwischen 1989 und 1999 mit mehr als hundert Projekten im nördlichen Ruhrgebiet etliche Veränderungen in Gang gesetzt. Dazu gehören der Emscher Landschaftspark, der ökologische Umbau des gesamten Emschersystems, die Route der Industriekultur, das Weltkulturerbe Zollverein, der Landschaftspark Duisburg-Nord und viele andere mehr. Barbara Underberg sprach mit dem Erfinder und Initiator der IBA, dem damaligen NRW-Stadtentwicklungsminister Christoph Zöpel. Gemeinsam mit seinem Mitarbeiter und dem IBA-Chef Karl Ganser hat Zöpel vorgeführt, was möglich ist, wenn man nicht macht, was üblich ist.
    Außerdem hat SPD-Mitglied Zöpel konkrete Vorschläge, was im Ruhrgebiet heute passieren müsste, um die Region zu stärken. Er erwartet, dass im Vorfeld der Landtagswahlen in der Fünfmillionenstadt „Ruhr“ noch einiges in Bewegung gerät.

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    European Workshops on large Urban Projects Session 2: Paris – Rhine Ruhr

    Vom 6. bis 10 Juli 2009 fand im Ruhrgebiet, in Köln und in Paris der Workshop „European Workshops on large Urban Projects, Session 2: Paris – Rhine Ruhr“ statt. Er geht auf eine Initiative des IAU, des Institut d’aménagement et d’urbanism Ile de France, zurück das vor dem Hintergrund der Metropolenentwicklung des Großraumes Paris (Ile de France) den Austausch mit vergleichbaren europäischen Stadträumen sucht und fördert. Zum Auftakt des Workshops besuchte eine 25 Personen starke französische Delegation, bestehend aus Planern und Politikern des Großraumes Paris, das Ruhrgebiet und besichtigte „Leuchtturmprojekte“ des Ruhrgebietes wie die Zeche Zollverein, den Gasometer in Oberhausen, die Jahrhunderthalle in Bochum und das Phoenix Projekt in Dortmund. Den Abschluss des Workshopteils im Ruhrgebiet bildete ein Expertentreffen an der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund. Dort fand unter Moderation von Prof. Christa Reicher, Leiterin des Fachgebietes Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung, zwischen 15 geladenen Experten der Region Rhein Ruhr und den französischen Gästen eine Diskussion unter dem Motto „Was kann die Region Paris von der Internationalen Bauausstellung Emscher Park lernen?“ statt.

    Nach einem Besuch in Köln bei der Regionale 2010 setzte die französische Delegation ihre Reise nach Paris fort, diesmal begleitet von acht Experten aus dem Ruhrgebiet und aus Hamburg. An den verbleibenden zwei Tagen des Workshops wurden Teile des Großraumes Paris zum Teil mit dem Fahrrad besichtigt. Schlüsselprojekte der Metropolenentwicklung der Ile des France wurden von Fachleuten vor Ort erläutert und in dem internationalen Workshopteam kontrovers diskutiert.

    04. – 08.05.2009 – Workshop for Regions of the Future

    Anfang Mai organisierte das Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung einen Workshop mit Vertretern der London South Bank University, um sich mit verschiedenen Themen im IBA Kontext auseinander zu setzen. Ziel war es, die IBA und ausgewählte Projekte im Hinblick auf ihre Folgewirkungen zu diskutieren und Ansätze zur Übertragbarkeit und dem Transfer von Wissen in andere Regionen zu prüfen. Es zeigten sich dabei viele Ansatzpunkte so dass beschlossen wurde, den Dialog zu inensivieren und die Thematik zukünftig gemeinsam zu bearbeiten.

    Programmpunkte des Workshops waren neben der Bereisung von IBA Projekten auch Interviews mit Experten aus Stadtverwaltung, Institutionen und dem Ministerium sowie eine Dialogrunde mit externen Beratern.

    "IBA Emscher Park – Die Projekte 10 Jahre danach" ist Buchtip des Monats der RUHR.2010

    http://www.ruhr2010.de/metropole-ruhr/uebersicht.html

    IBA revisited – Eine Neubetrachtung der Internationalen Bauausstellung Emscherpark

    Ein Forschungsprojekt des Fachgebietes Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung der Technischen Universität Dortmund 2007-2010
    Das Forschungsprojekt “IBA Revisited” wird gefördert vom Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und den Städten Bergkamen, Bochum, Castrop-Rauxel, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Herne, Kamen, Lünen.

    "IBA Emscher Park – Die Projekte 10 Jahre danach" Präsentation des Kataloges im stadtbauraum in Gelsenkirchen

    Am 3.3.09 wurde der neue IBA Katalog in Gelsenkirchen dem interessierten Publikum vorgestellt. Etwa 80 Personen folgten der Einlaung des IBA Teams vom Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung. Prof. Christa Reicher stellte das Buch detailliert vor und führte durch Intention, Entstehungsgeschichte sowie den Aufbau.

    IBA-Katalogpraesentation

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